| Aktuelles |
|
SPD organisiert 3-Tages-Fahrt an die Mosel
Nach unseren Südtirolfahrten in den letzten Jahren wurde nun der Wunsch an uns herangetragen, auch heuer wieder eine Fahrt zu organisieren. Diesmal geht es allerdings nicht in die südliche Bergwelt, sondern vom 23. - 25. Oktober 2009 in das Tal der Mosel! Wie immer sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Details - Anmeldung-Kosten-Termine - siehe Reisebeschreibung im Anschluss |
Reisebeschreibung![]() |
|
SPD-Kandidat für das Europäische Parlament
Das Mitglied des Amberger Stadtrates und SPD-Kandidat für das EU-Parlament, Ismail Ertug kommt am 27. Mai ins Gasthof Reif nach Ursensollen. Beginn ist ab 20:00 Uhr. Die Bevökerung ist eingeladen |
|
Politischer Aschermittwoch des SPD OV Ursensollen
Traditionell beging auch in diesem Jahr der SPD OV Ursensollen seinen politischen Aschermittwoch im Gasthaus Reif in Ursensollen. Neben einen Vielzahl von Besuchern hatte sich auch die politische örtliche Prominenz eingefunden. Neben den beiden Bürgermeistern Franz Mädler und Norbert Schmid waren auch eine Reihe von Gemeinderäten anwesend. Michael Rischke Ortsvorsitzender begrüßte die Gäste und stellte den Hauptredner Richard Gassner vor, bevor dieser in einer mehr als einstündigen Rede auf die aktuellen politischen Themen einging. Richard Gassner Bürgermeister von Kümmersbruck sei neben stellvertretendem Landrat, Mitglied im Kreistag und führe hier auch die SPD im Bezirkstag an, so Rischke. Richard Gassner stellte zu Anfang fest, dass es Spass mache sich in der Kommunalpolitik politisch zu betätigen da man hier auch noch den persönlichen Kontakt zum Bürger habe. Hier könne man Politik direkt für den Menschen machen. Rückblickend so Gassner können man mit der Entwicklung der SPD im Landkreis relativ zufrieden sein. Er und Reinhold Strobl hätten überdurchschnittlich abgeschnitten was als Vertrauensbeweis und Lohn für kontinuierliche ehrliche Arbeit zu werten sei. Dem SPD OV Ursensollen bescheinigte Richard Gassner eine ebenfalls glückliche und kontinuierliche Arbeit. Nach 14 Jahren an der Spitze des SPD OV Ursensollen habe Norbert Mitlmeier sein Amt an Michael Rischke übergeben der diese Arbeit ebenfalls engagiert weiterbetreibe. Mit ihren 3 Gemeinderäten Schmid, Bauer, Mitlmeier stelle die SPD Kontinuität in der Kommunalpolitik sicher. Nach Ansicht Gassners müsse man sich in den Kommunen von den Wachstumsplänen entfernen, die demoskopische Entwicklung der Bevölkerung zeige dies auf. Man müsse vielmehr zukünftig die Qualität in den Vordergrund stellen. Hier sei es auch wichtig über die kommunalen Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Es mache nicht unbedingt Sinn wenn jede Gemeinde im Alleingang an der A6 Gewerbegebiete erschließe. Dies koste enormes Geld und belastet die Gemeinden finanziell. Bei der Energieversorgung müsse man die Energieträger Sonne, Wind, Wasser und nachwachsende Rohstoffe viel mehr in den Vordergrund stellen. Dies sei die Zukunft, da diese Energien die Umwelt schonen, die Wertschöpfung im Lande betreiben und damit auch Arbeitsplätze schaffen. Energieeinsparung stehe jedoch nach wie vor im Vordergrund. Energie die nicht verbraucht wird weil Gebäude zum Beispiel gut gedämmt werden müsse nicht erzeugt werden, kostet nichts, schont die Umwelt und spare Ressourcen. Mit der Zukunftsagentur Plus, dem Naturpark Hirschwald seien wichtige Projekte initiiert worden die kommunale Interessen bündeln würden. Die Stärken aller Kommunen zusammenzuführen und gemeinsam vermarkten das würde z.B. den Tourismus ankurbeln, allen Gemeinden Einnahmen bescheren. Im Kreistag herrsche zu Zeit ein konstruktiver Umgangston, auch wenn er bedaure, dass Armin Nentwig nicht noch einmal eine Periode habe weitermachen können. Die SPD unterstütze die gewählten Vertreter des Landkreises, hier gibt es keine Probleme. Den Freien Wählern bescheinigte Gassner einen PR wirksamen Auftritt im Bezirkstag. Auf der einen Seite fordern die FW – Hr. Buch die Reduzierung der Verwaltungskosten, im Bezirkstag haben sie jedoch mit nur 2 Vertretern den Fraktionsstatus erlangen wollen und verursachten damit Zusatzkosten. Beim Schloss Theuern, Museum für Bergbau und Industrie fordert Richard Gassner ein größeres Engagement des Bezirks. Auch in der Kinder- und Jugendpsychatrie habe man im Landkreis Nachholbedarf. So gebe es entsprechende Einrichtungen nur in Regensburg und Cham, im Amberg-Sulzbacher Raum gebe es hier noch nichts. Die Wahl des bayerischen Ministerpräsidenten sprach Gassner ebenfalls an. Mit Seehofer habe man heute einen Ministerpräsidenten der gar nicht zu Wahl stand. Seeehofer verhalte sich oftmals auch so als wäre er für die Beschlüsse der CSU, was das z.B. Rauchverbot, die Schulpolitik, Bildung betreffe für nichts verantwortlich – so können man keine Politik betreiben, hier erwarte er schon dass sich die Spitzenpolitiker auch in die Pflicht nehmen würden. Für die SPD seien die Ganztagsschulen die richtigen Ansätze, ebenfalls eine Schulform welche die Frühe Selektion der Schüler ab der 4 Klasse verhindere. Hier habe die CSU mit der 6-stufigen Realschule und dem G8 kläglich versagt. Auch müsse man weg von einer 25 köpfigen Klasse, das seien zu große Klassen! Stoiber und Co. haben in der Vergangenheit an der falschen Stelle gespart. In Bonn seien die SPD an den verantwortlichen Positionen vertreten. Steinmeier und Steinbrück machen einen hervorragenden Job und die SPD werde bei der Bundestagswahl besser abschneiden als heute schon die Meinungsforscher vorhersagen würden. Im Kreis habe man mit Christian Bayer ebenfalls einen hervorragenden Kandidaten für den Bundestag. Auch sei man für die Europawahl mit Ismail Ertug hervorragend bestückt. In der Bundespolitik habe die SPD bisher wichtige Eckpfeiler verankern können. So trage das Konjunkturpaket die Handschrift der SPD, für die Familien seien wesentliche Verbesserungen herbeigeführt worden, die Abwrackpämie – ein Renner – sei eine SPD Initiative, bei den Mindestlöhnen habe die SPD Verbesserungen für Millionen Arbeitnehmer durchgesetzt. Dies werde sich bei der Bundestagswahl positiv bemerkbar machen so Gassner. Zur Finanzkrise merkte Gassner sei er schon etwas verwundert wenn heute die Milliarden aus dem Handgelenk geschüttelt würden, die bei Bildung und Umwelt in der Vergangenheit nicht verfügbar gewesen seien. Nach seiner engagierten Rede wurde Richard Gassner mit einem kleinen Geschenkkorb – Produkte aus dem Naturpark Hirschwald vom Vorsitzenden Michael Rischke und Organisationsleiter Franz Rösl beschenkt. Reinhold Stira umrahmte den Abend mit seiner Zieharmonika, die Besucher diskutierten anschließend noch eifrig über die servierte politische Kost. |
![]() |