100% für SPD-Landratskandidat Michael Rischke

Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte der SPD haben nach Überzeugung der Partei seit der Wahl 2014 „sehr gute Kommunalpolitik“ betrieben. Daraus leitet der Kreisvorstand Optimismus für einen Wahlerfolg am 15. März 2020 ab.

Der SPD-Kreisvorstand freut sich über das 100-Prozent-Votum für ihren Landratskandidaten Michael Rischke (Dritter von links mit Ehefrau Sigrid rechts daneben). Von den Delegierten gab es langanhaltenden Beifall. Mit einem großen Vertrauensvorschuss aus den Ortsvereinen kann Michael Rischke als Kandidat der SPD zuversichtlich in die Landratswahl gehen. 100 Prozent Zustimmung bei seiner Nominierung am Freitag im Gasthaus Michl in Oberleinsiedl. Damit wollten die Delegierten ein klares Zeichen setzen. Es liege nun an den Ortsvereinen, sagte Kreisvorsitzender Uwe Bergmann, ihn beim Wahlkampf in den Gemeinden tatkräftig zu unterstützen. „Wir haben gerade bei den Kommunalwahlen echte Chancen“, gab sich Bergmann zuversichtlich. Die SPD trage Verantwortung in den Gemeinden mit. „Wir arbeiten für Euch“ soll das Motto werden. „Die Wähler müssen wahrnehmen, dass wir vor Ort sind“, betonte Bergmann.

Ertug: SPD „nicht tot“

Europaparlamentarier Ismail Ertug sieht die SPD derzeit zwar im Tal der Tränen, die Partei sei aber nicht tot. Mit den Wählern müsse man mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit reden. Winfried Franz, Sprecher der Kreistagsfraktion, hält es für dringend notwendig, die Leistungen der Mandatsträger herauszustellen. Die SPD habe im Kreistag mit Anträgen gezielt Akzente gesetzt. Etwa zum Erhalt der kommunalen Krankenhäuser, mit der Anregung eines Runden Tisches mit der Stadt Amberg in Sachen öffentlichen Personennahverkehr und mit der Forderung, eine Prioritätenliste für die Sanierung des Kreisstraßennetzes aufzustellen.

Ursensollens stellvertretender Ortsvorsitzender Norbert Mitlmeier verwies in seinem Grußwort darauf, dass man mit der Kandidatur zum Landrat von Michael Rischke auch auf kommunaler Ebene wuchern könne. Zum Thema Klimaschutz wies Mitlmeier auf 15 Megawatt alternativer Energie auf Ursensollener Gemeindegebiet hin, mit der man rund 6000 Haushalte versorgen könne. Die SPD-Bundestagsfraktion müsse auf Bundesebene aufpassen, dass die SPD beim Klimapaket nicht ins Hintertreffen gerät, die CSU rudere schon wieder in die falsche Richtung.

Uwe Bergmann würdigte Michael Rischkes Fleiß. Michael Rischke sei anerkannt und beliebt und ein angenehmer Gesprächspartner. „Wir sehen beim amtierenden Landrat schon Reibungsverluste so Bergmann. Da wollen wir reinstoßen“, kündigte Bergmann an. Es gelte, engagiert die Themen der Zukunft anzugehen. So könne sich an der Lebensader A6 noch mehr entwickeln. Neue Arbeitsplätze In seiner Vorstellungsrede, die sich weitgehend mit den seinen Aussagen vor dem Kreisvorstand am Dienstag letzter Woche deckten, plädierte Rischke dafür, fällige Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben. Wirtschaftlich verfüge der Landkreis über ungenutztes Potenzial. „Mit meiner Kompetenz aus langjähriger Tätigkeit in der freien Wirtschaft will ich die Standortbedingungen für Unternehmen verbessern, damit qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und gesichert werden“, erklärte Rischke. Ein schneller Ausbau des Breitbandnetzes liege ihm daher am Herzen. „Breitband ist so wichtig wie Wasser und Strom“, betonte er in diesem Zusammenhang. Als Landrat würde er Netzwerke für Seniorenarbeit und Nachbarschaftshilfe fördern und sich für den Erhalt kommunaler Krankenhäuser, für eine hausärztliche Versorgung und Notfallversorgung in der Fläche einsetzen. Das wichtige Thema Klimaschutz sowie eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis würden weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sein. Der Erhalt wohnortnaher Schulstandorte und der Erhalt der Kulturlandschaft mit einer so wichtigen Einrichtung wie dem Museum Theuern sind weitere Kernpunkte seines Wahlprogramms. Einsetzen will er sich für eine Minderung der teils unerträglichen Belastung durch Schieß- und Fluglärm im Raum Auerbach.

„Unbandig“ gefreut Angesichts des 100-Prozent-Votums bei der Nominierung von Rischke sprach Vorstandsmitglied Richard Gaßner von einem optimalen Start. „Wir werden den Kandidaten gemeinsam tragen“, versicherte der Kreis- und Bezirksrat. Und Kreisvorsitzender Bergmann wertete das Ergebnis so: „Es ist gut, wenn die Partei geschlossen hinter einem steht“. Er kündigte für Samstag, 26. Oktober, die Aufstellung der Kandidatenliste für den Kreistag an. Michael Rischke selbst zeigte sich überwältigt vom Ergebnis und freute sich „unbandig“.

Zur Person von Michael Rischke
• 1962 geboren in Peine/Niedersachsen
• verheiratet, ein Sohn (29 Jahre)
• Diplom-Ingenieur für Maschinenbau
• Beschäftigt bei einem großen Automobil- und Industrie-Zulieferer
als Leiter Supply Chain Management
• 2004 Eintritt in die SPD in Ursensollen
• Ortsvorsitzender Ursensollen seit 2008
• Vorstandsmitglied im SPD-Kreisverband und Unterbezirk
• Kreisrat seit Mai 2014