Annette Karl spricht am Aschermittwoch

Am diesjährigen politischen Aschermittwoch konnte der SPD Ortsverein Ursensollen Annette Karl, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, für einen gelungenen Abend im Gasthof Reif (Ursensollen) gewinnen. Es wurden ausgewählte Themen ausführlich erörtert. Annette Karl zeigte den Genossen auf, wo die SPD in Bayern ihre Stärken und die CSU ihre Schwächen hat. Themen waren unter anderem die „Energiewende“, wie sie die CSU versteht… und die sich als pures Chaos herausstellt. Durch die 10-H Regelung wird der Neubau von Windkraftanlagen im Freistaat so gut wie unmöglich. Norddeutsche Windenergie kann ohne Stromtrasse nun mal nicht in den Süden geliefert werden. Annette Karl verdeutlichte verschiedene Widersprüche: Erst die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke, dann der schnellste Ausstieg von Allen nach Fukushima.

Weitere Punkte der Kritik ergaben sich aus den „unverzichtbaren“ Studiengebühren, die nach kürzester Zeit wieder abgeschafft wurden; eine Wehrpflicht werde es unter Seehofer nicht geben und nun hat jeder die freie Wahl. Des Weiteren waren das Nichtstun der CSU im Punkt Wohnungsbaupolitik Thema. Zum Punkt Maklergebühren konnte die SPD durchsetzen, dass derjenige den Makler bezahlt, der ihn auch bestellt hat. „Wir Sozialdemokraten sind der Motor der Großen Koalition.“, so Annette Karl. Die SPD habe sich für Wohnen im ländlichen Raum eingesetzt, sie versteht sich als treibende Kraft, was z. B. am Rentenpaket, dem Elterngeld Plus, der Pflege der doppelten Staatsbürgerschaft sowie dem Mindestlohn deutlich zu erkennen ist.

Annette Karl traf damit oftmals den Nagel auf den Kopf und wurde mit entsprechendem Beifall bedacht. „Bayern ist schön, in Bayern lebt es sich gut, am besten dort, wo die Sozis regieren.“ Besonderer Gast an diesem Abend war MdL Reinhold Strobl.

Dieser politisch interessante Abendwurde musikalisch umrahmt von den Salleröder Buam.

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